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(v. l.) Magali, Kristin, Fynn, Thies, Emily, Finja

Erneutes Olympia-Feeling in Berlin

02.05.2013

Gerätturner der Johann-Heinrich-Voß-Schule verbessern letztjährige Platzierung beim Bundesfinale.

Beeindruckend war wieder einmal die Teilnahme am Bundesfinale der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ für die Schulmannschaft Gerätturnen der Voßschule. Vier der sechs jungen Turnerinnen und Turner vertraten Schleswig-Holstein in Berlin jetzt zum zweiten Mal und erlebten doch wieder voller Aufregung diesen großen Wettkampf und auch die beeindruckende Abschlussfeier mit über 3000 Sportlern in der Max-Schmeling-Halle. Den Einmarsch und die Vorstellung aller Landesmeister in der fahnengeschmückten Schöneberger Sporthalle am Wettkampftag sowie eine Siegerehrung mit Nationalhymne zum Abschluss: So etwas bleibt lange in Erinnerung!

Die Voß-Turnerinnen und Turner der Jahrgänge 2000-2002 wurden durch den Beifall der Eutiner Grundschülerinnen beim Finale in der Wettkampfklasse IV unterstützt. Finja, Kristin, Emily, Fynn, Magali sowie Thies waren somit hoch motiviert und konnten sich an der Gerätebahn A mit Reck, Boden und Sprung sogar gegenüber dem Landesfinale deutlich steigern. Sie erreichten insgesamt Platz 13 und freuten sich darüber, das sie sich damit gegenüber dem letzten Jahr um einen Platz verbessern konnten. Doch  mit ein bisschen Glück wäre sogar noch mehr möglich gewesen, denn der Zwölft- und auch der Elftplatzierte waren nur jeweils eine Platzziffer besser als die Voßschule. Die zweitbeste Bewertung bei den Hockwenden sowie der neunte Platz in der Staffel unter allen 16 Bundesländern zeigen ebenfalls, dass die Eutiner unter den vielen Sportgymnasien mithalten können.

Die Bundesfinalwoche in Berlin bietet jedoch neben dem Wettkampf noch weitere, v.a. kulturelle Ereignisse: So wurden die Voßschüler in der Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung begrüßt, sie erlebten Basketball-Bundesliga in der O2-World und einen phantastischen „Berlin bei Nacht“-Blick vom Fernsehturm. Außerdem waren sie von ihrem Musical-Abend begeistert und vom tollen Abschlusstag im Waldklettergarten. Zum Programm gehörten natürlich auch der Besuch der anderen Bundesfinals, wie z.B. im Rollstuhlbasketball. Sogar die Akkreditierung im Berliner Hauptbahnhof war eindrucksvoll, so dass sich alle einig waren, dass sich der Trainingsfleiß während des Jahres für solch ein Erlebnis auf jeden Fall lohnt!

Birgit Behr